Weiteres Vorgehen im Konzertleben des BRSO

Die letzte Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung vom 22. Oktober 2020, die Konzertbesucherzahl, unabhängig von der Größe des Konzertsaals oder von bewährten und überzeugenden Hygienekonzepten, von 500 bzw. 200 auf 50 zu reduzieren, trifft Musikerinnen und Musiker, Veranstalter und alle Musikliebhaber hart. Sie lässt aber auch langfristige Auswirkungen auf das Kulturleben in Bayern befürchten.

Anträge beim Kreisverwaltungsgericht

Das BRSO hat deshalb beim Kreisverwaltungsgericht einen Antrag gestellt, weiterhin vor bis zu 200 (Herkulessaal) und 143 (Werk7, Werksviertel-Mitte) Besuchern spielen zu dürfen. Das betrifft zunächst die drei Konzerte mit Klaus Mäkelä und Igor Levit am 29. und 30. Oktober sowie das Familienkonzert mit Igor Levit am 30. Oktober.

Auch die Akademie des Symphonieorchesters hat diesen Antrag für ihr Festkonzert (am 31. Oktober) zum 20-jährigen Bestehen gestellt.

Bisher keine Corona-Infektion aufgrund von Konzertbesuchen beim BRSO bekannt

Die strengen Hygienemaßnahmen in Konzertsälen wie dem Herkulessaal und der Philharmonie im Gasteig haben sich bewährt. Auch beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde aufgrund der schon bisher bestehenden und penibel eingehaltenen Sicherheitsmaßnahmen bislang kein Fall einer Corona-Infektion im Zusammenhang mit einem Konzertbesuch bekannt.

Information an Konzertbesucher des BRSO

Es ist für das Symphonieorchester von großer Bedeutung, die aktuell geplanten Konzerte für unser – zahlenmäßig bereits signifikant verkleinertes – Live-Publikum spielen zu können.

Sollten wir dennoch auf 50 Zuhörer pro Konzert reduzieren müssen, werden wir die Auswahl der zu vergebenden Sitzplätze per Losverfahren durchführen müssen. In diesem Fall werden alle Kartenbesitzer schnellstmöglich informiert.