StartseiteHome Konzerte Konzertkalender Sir John Eliot Gardiner & Anna Prohaska

Sir John Eliot Gardiner & Anna Prohaska

Donnerstag, 23. Mai 2019, 20:00 Uhr
München, Herkulessaal
Konzerteinführung um 18:45 Uhr
Tickets

Freitag, 24. Mai 2019, 20:00 Uhr
München, Herkulessaal
Konzerteinführung um 18:45 Uhr
Tickets

Programm

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 44 e-Moll, Hob. I:44 (Trauer-Symphonie)

Joseph Haydn
'Berenice, che fai'. Szene und Arie für Sopran und Orchester Hob XXIVa:10

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 52 c-Moll, Hob. I:52

Pause

Robert Schumann
Szenen aus Goethes Faust. "Ach neige, du Schmerzensreiche". Arie der Marguerite

Robert Schumann
Symphonie Nr. 4 d-Moll, op. 120

Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

Anna Prohaska, Sopran

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Ein Programm in Moll präsentiert Sir John Eliot Gardiner beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beziehungsreich stellt er Tragisches von Haydn Schumanns Wehmut gegenüber. Symphonien von Haydn und Schumann rahmen Arien der beiden Komponisten ein, die wie gemacht sind für die glasklare Sopranstimme von Anna Prohaska. Im ersten Konzertteil widmet sich Gardiner zwei der raren Moll-Symphonien von Joseph Haydn: Sowohl die Nummer 52 in c-Moll als auch die Nummer 44 in e-Moll spiegeln mit ihrer lodernden Dramatik das Zeitalter des „Sturm und Drang“. Das überirdisch schwebende Adagio aus der e-Moll-Symphonie hatte Haydn für sein eigenes Begräbnis bestimmt, was dem Werk den Beinamen „Trauersymphonie“ eingebracht hat. Dazwischen interpretiert Anna Prohaska Haydns Solo-Kantate „Berenice, che fai?“, die einer tragischen Opernszene gleicht: In einem Verzweiflungsausbruch befürchtet die ägyptische Königin den Selbstmord ihres Geliebten. Im zweiten Konzertteil dirigiert der Schumann-Verehrer Gardiner Musik des schwermütigen Romantikers. Zunächst singt die Prohaska das schuldbewusste, schmerzerfüllte Gebet Gretchens aus Schumanns visionären „Faust-Szenen“, bevor Gardiner das Publikum doch noch mit einem Hoffnungsstrahl in die Mainacht entlässt: Schließlich endet Schumanns d-Moll-verhaftete Vierte Symphonie in jubelndem D-Dur.

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Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

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