Musikverein Wien: GOLDENER SAAL

 

Der Wiener Musikverein ist vielleicht der berühmteste Saal weltweit, besonders durch das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das Mariss Jansons bereits zwei Mal dirigierte. Der rechteckige Saal bietet Platz für 2.004 Konzertbesucher und setzt bis heute Maßstäbe der Akustik. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gibt dort regelmäßig Konzerte, der Saal und seine Akustik sind den Musikern gut bekannt.

„Hier kann man zaubern, das ist das Tolle an diesem Saal. Man kann ein Pianissimo riskieren und wird belohnt. Es lohnt sich, in die Extreme zu gehen.“ Natalie Schwaabe, Flöte

Das sagen die Musiker
Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in Wien 2017 (c) BR/Peter Meisel
"Der Wiener Saal ist eine Legende. Er klingt sehr rund, sehr weich, hat eine große Klangwärme. Und der Saal ist dankbar – selbst wenn eine Kleinigkeit nicht hundertprozentig perfekt ist, nimmt man das nicht so wahr, weil die Akustik vieles runder macht." Anton Barakhovsky, Konzertmeister
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Konzert in Wien (c) BR/Peter Meisel
"Der Goldene Saal ist einer meiner liebsten Konzertsäle. Die Bühne ist zwar eng, aber dadurch sitzen alle Kollegen dicht beieinander, der Kontakt ist fantastisch. Der Klang ist wunderschön, natürlich und warm. Hier zu musizieren macht süchtig." Stefan Tischler, Tuba
Mariss Jansons Dirigent des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (c) BR/Peter Meisel
"Der Klang auf dem Podium sollte sich vom Klang im Rest des Saals möglichst nicht unterscheiden. Der Saal braucht Wärme, der Klang muss schön sein und vibrieren können, er braucht genug Nachhall und soll genug Spielraum für die musikalische Gestaltung lassen." Mariss Jansons
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Konzert in Wien (c) BR/Peter Meisel
"Einer der schönsten Konzertsäle der Welt, auch im Bezug auf den Klang. Man kann hier auch die leisen Farben pflegen. Dieser Saal bringt alles zum Klingen, selbst wenn man nur mit drei Bogenhaaren spielt.“ Franz Scheuerer, 1. Violine
Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in Wien 2017 (c) BR/Peter Meisel
"Hier kann man zaubern, das ist das Tolle an diesem Saal. Man kann ein Pianissimo riskieren und wird belohnt. Es lohnt sich, in die Extreme zu gehen." Natalie Schwaabe, Flöte
Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in Wien 2017 (c) BR/Peter Meisel
"Bei sehr guten Konzerten kommt es vor, dass Dirigenten oder eigene Kollegen auf der Bühne weinen. Das ist nicht Physik und Akustik, das ist das Zusammenspiel von Idealbedingungen, das etwas in der Seele auslöst. Man spürt in solchen Momenten, dass Musik über das rein Menschliche hinausgeht." Werner Mittelbach, Klarinette
Probenausschnitt 360°

Aufnahme vom 30. Januar 2017.
Rachmaninow, „Symphonische Tänze“
Dirigent: Mariss Jansons

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