Franz Welser-Möst & Igor Levit

Freitag, 26. Oktober 2018, 20:00 Uhr
München, Herkulessaal

Programm

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73

Pause

Sergej Prokofjew
Symphonie Nr. 3 c-Moll, op. 44

Franz Welser-Möst, Dirigent

Igor Levit, Klavier

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Seit über zwanzig Jahren ist der gebürtige Linzer Franz Welser-Möst, Chef des Cleveland Orchestra und prägender Operndirigent der Salzburger Festspiele, regelmäßig zu Gast beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Gern kombiniert er in seinen Programmen Mainstream mit Avantgarde – obwohl Sergej Prokofjews selten gespielte Dritte Symphonie bereits 1928 in Paris entstanden ist, wirkt das packende Werk immer noch radikal. Kein Wunder, verarbeitete Prokofjew darin doch Themen und Motive aus seiner dämonischen Mittelalter-Oper „Der feurige Engel“, die von Hexenwahn, Exorzismus und Inquisition handelt. Mit harscher Instrumentation und obsessiven Rhythmen entwickelt Prokofjew in seiner Dritten Symphonie einen unwiderstehlichen Sog. Im ersten Konzertteil gibt es eine Wiederbegegnung mit dem russisch-deutschen Pianisten Igor Levit – einer der wenigen seiner Zunft, der nicht nur auf Twitter zu aktuellen Fragen und gesellschaftspolitischen Themen meinungsstark Stellung bezieht. Levit, der sich als überragender Beethoven-Interpret einen Namen gemacht hat, interpretiert nach dem dritten Klavierkonzert 2015 beim Symphonieorchester nun das prachtvolle fünfte von Beethoven – mit seinem heroischen Pathos und seiner himmlischen Poesie passt es nicht schlecht zu Prokofjews Ausdrucksfuror.

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