Mehrfach Ausgezeichnet: „Wie klingt Geschichte?“

Kinder zum Olymp!

Das Projekt „Wie klingt Geschichte? Auf Spurensuche in München“ wurde von der Kulturstiftung der Länder mit dem „Kinder zum Olymp!“-Preis ausgezeichnet und erhielt zudem den
Sonderpreis der Kinderjury beim JUNGE OHREN PREIS. Kindertransporte –Euthanasiemorde – Jugendwiderstand – Displaced Persons: Zu diesen vier Themen der NS-Geschichte haben 20 Gymnasiasten aus Dachau und Geretsried gemeinsam mit Musikern von Chor und Symphonieorchester sowie mit Mediencoaches des Bayerischen Rundfunks musikalisch-journalistische Hörbilder entwickelt und in den BR-Studios selbst eingespielt. Basis für die Hörbilder, die biografisch und topografisch mit München verknüpft sind, sind die Sprache und Sichtweise der Jugendlichen – ihr persönlicher Blick auf die Geschichte verankerte das Projekt in der Gegenwart. So entstanden nicht nur lebendige Orte des Gedenkens, sondern auch die Aktualität von Vertreibung, Verfolgung und Ausgrenzung wird deutlich.

JUNGE OHREN PREIS (c) netzwerk junge ohren e.V.

Der JUNGE OHREN PREIS ehrt herausragend umgesetzte Vermittlungsprojekte und frische Ideen für ein lebendiges Musikleben. „Wie klingt Geschichte? Auf Spurensuche in München“, ein Bildungsprojekt der Stiftung Zuhören in Kooperation mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, ist beim JUNGE OHREN PREIS 2013 in der Kategorie „Musik und Medien“ mit dem Sonderpreis der Kinderjury gekürt worden.

Die Begründung der Kinderjury

„Dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern Hörbilder zu Themen der NS-Geschichte machen, hat uns gut gefallen. Es gibt zwar schon viele Projekte über Geschichte, auch mit Musik. Aber oft sind sie nicht so interessant für Jugendliche wie dieses Projekt aus München. Hier kommen auch Menschen aus der Zeit zu Wort, die damals aufgewachsen sind. Das Thema Nazi-Zeit wird heute immer mehr verdrängt. Deshalb ist es wichtig, dass man darüber Bescheid weiß. So ein Projekt braucht die Welt!“