Dima Slobodeniouk & Leif Ove Andsnes

Donnerstag, 21. September 2017, 20:00 Uhr
München, Herkulessaal

Programm

Jean Sibelius
En saga op. 9

Sergej Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll, op. 40

Pause

Jean Sibelius
Symphonie Nr. 1 e-Moll, op. 39

Dima Slobodeniouk, Dirigent

Leif Ove Andsnes, Klavier

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

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Sibelius-Schwerpunkt

Zum Saisonauftakt debütiert ein bereits international erfolgreicher Newcomer aus Russland beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks am Pult: Dima Slobodeniouk, Jahrgang 1975, lernte sein Handwerk am Moskauer Konservatorium und an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Die Traditionen beider Kulturen vereint der charismatische Dirigent in seiner Arbeit – und gern auch in seinen Programmen. Beim Symphonieorchester eröffnet Slobodeniouk in der neuen Saison einen kleinen Sibelius-Schwerpunkt: Mit Jugendwerken des finnischen Symphonikers rahmt er das vierte und letzte Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow ein. Als Solist kehrt der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes zum Symphonieorchester zurück und bezaubert das Publikum mit dem typischen Rachmaninow-Sound, mit zarter Melancholie und leicht angejazztem Swing. Sein romantisches Programm beschließt Slobodeniouk mit der populären ersten Symphonie von Jean Sibelius, die weitgespannte Melodien mit pulsierender Energie und hymnischen Aufschwüngen verbindet. Und zum Auftakt präsentiert er eine frühe Tondichtung, die beim Symphonieorchester kaum je gespielt wurde: „En Saga“ mäandert  zwischen mystischen Naturstimmungen und dramatischen Höhepunkten. Sibelius hat es in dieser Sage aus längst vergangener Zeit bewusst den Hörern überlassen, sich dabei ihre eigenen Geschichten auszudenken.

SLOBODENIOUK GEDENKT SIBELIUS

Am 20. September 1957 starb der finnische Komponist Jean Sibelius. Anlässlich seines 60. Todestages denkt der russische Dirigent Dima Slobodeniouk an ihn und sein Werk.

Debüt beim BRSO: Dima Slobodeniouk

Mehr Informationen zur Vita des Dirigenten und Auszüge aus einem Interview mit ihm, lesen Sie hier.

Slobodeniouk bei der Probe mit dem BRSO (c) BR/Peter Meisel
Dima Slobodeniouk bei der Probe (c) BR/Peter Meisel