Mariss Jansons: Sibelius Symphonie Nr.2

Auf einer CD sind die bekanntesten und beliebtesten Musikstücke des großen finnischen Komponisten Jean Sibelius (1865–1957) versammelt – in mustergültigen Interpretationen durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons.

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Die Musik der symphonischen Dichtung „Finlandia“ op. 26, die 1899 als „historisches Bild“ aus der finnischen Geschichte in Helsinki uraufgeführt wurde, begeisterte Sibelius‘ Landsleute auf Anhieb. Das Werk wurde gewissermaßen zur heimlichen Nationalhymne Finnlands, setzte sich ab 1900 international durch und ist – nicht nur wegen des abschließenden hymnischen Chorals – weltbekannt. Auch Sibelius‘ einige Jahre früher entstandene „Karelia“-Suite op. 11, die auf die finnische Landschaft Karelien und die Sagen des „Kalevala“-Epos verweist, wurde seinerzeit von der nationalfinnischen Bewegung euphorisch aufgenommen und konnte sich bald auch international behaupten. Die Symphonie Nr. 2 op. 43, die bekannteste und populärste seiner insgesamt sieben vollendeten Symphonien, erlebte ihre Uraufführung 1902.

Mag man Sibelius als absoluten Musiker oder als finnischen Nationalkomponisten schätzen, mag man seine Musik international oder – wie es die Finnen bis heute tun – als Ausdruck des Kampfs um die Unabhängigkeit ihres Heimatlandes verstehen, sie ist charakteristisch und einzigartig und konnte sich im internationalen Konzertrepertoire behaupten. Die aktuellen, mustergültigen Interpretationen durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons wurden im Herbst 2015 in mehreren Münchener Konzerten aufgezeichnet. Sie belegen die bis heute gültige Modernität von Sibelius‘ Symphonik: sensibel empfunden und mit aller mitschwingenden Klangpracht.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons

Live-Aufnahmen:
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43“: München, Herkulessaal November 2015
Finlandia op. 26 – Karelia-Suite op. 11: München, Philharmonie im Gasteig, Oktober 2015
Laufzeit: 70:18 Min.