Bernard Haitink: Mahler Symphonie Nr. 3

Bis heute gilt die dritte Symphonie Gustav Mahlers als eine der großartigsten und kraftvollsten Schöpfungen des spätromantischen Komponisten. Die mittlere jener drei Symphonien, die Texte aus der Gedichtsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim vertonen, überragt die anderen deutlich an Ausmaß und Monumentalität, ist Mahlers längstes Werk und zählt zu den langen Symphonien der Romantik überhaupt.

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Gustav Mahler
Symphonie Nr. 3 d-Moll

Das symphonische Großwerk entstand über einen Zeitraum von vier Jahren, zwischen 1892 und 1896; Hauptschaffensperioden waren die Sommer der Jahre 1895 und 1896, die Mahler am Attersee verbrachte. Nachdem zuvor bereits einzelne Sätze der Symphonie aufgeführt worden waren, fand die Uraufführung der vollständigen Komposition am 9. Juni 1902 während des 38. Tonkünstlerfests in Krefeld statt. Mahler dirigierte die Städtische Kapelle Krefeld und das Gürzenich-Orchester Köln – ein aufsehenerregendes Ereignis und einer der größten Erfolge des Komponisten. Die Zeitgenossen zeigten sich tief beeindruckt. Zwischen 1902 und 1907 führte Mahler seine dritte Symphonie selbst weitere 15 Male auf.

Von den sechs gewaltigen Sätzen verlangt der langsame vierte neben dem großbesetzten Orchester ein Altsolo zur Ausführung von Zarathustras Nachtwandlerlied „O Mensch! Gib acht!“ aus Friedrich Nietzsches dichterisch-philosophischem Buch „Also sprach Zarathustra“, der kecke fünfte Altsolo, Knaben- und Frauenchor für das Lied „Es sungen drei Engel“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. Die Symphonie ist eine gewaltige Herausforderung für alle ihre Interpreten. Für seine Konzerte im Juni 2016 stellte denn auch der BR sein erstes Aufgebot bereit: Gastdirigent Bernard Haitink leitet das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Augsburger Domsingknaben und den Frauenchor des Bayerischen Rundfunks; Gerhild Romberger interpretiert die Solopartie.

Lebendige Live-Atmosphäre

Mitschnitt von aktuellen Münchener Konzerten am 16. und 17. Juni 2016

Unter Leitung von Bernard Haitink spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und begleitet die Solistin Gerhild Romberger, die Augsburger Domsingknaben und den Frauenchor des Bayerischen Rundfunks

SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS
BERNARD HAITINK
Dirigent

GERHILD ROMBERGER
Mezzosopran

AUGSBURGER DOMSINGKNABEN
Einstudierung: Reinhard Kammler

FRAUENCHOR DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS
Einstudierung: Yuval Weinberg

  • Booklet: Deutsch / Englisch
  • Total Time: 101‘28
  • Produktnummer: 900149
  • 2 CD special price / Jewelcase with O-Card

 

VÖ-Termin Deutschland:  30.12.2016