In Zeiten von Corona, wenn Konzertsäle geschlossen, Proben und Konzerte abgesagt sind, gilt eines ganz besonders: immer weiterspielen! Denn Musik verbindet uns. Wir haben unsere Musikerinnen und Musiker im Homeoffice besucht und bekommen Einblicke, wie sie ganz persönlich „Keep Playing“ umsetzen.

Klaus-Peter-Werani | Viola

Magdalena Hoffmann | Harfe

Celina Bäumer | Geige

Valérie Gillard | Geige

Uta Zenke | Cello & Tobias Vogelmann | Oboe


 

klaus-peter-werani | Viola

Die Grenzen der Kunst sind heute die Herausforderung meiner Freiheit.
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Musik ist meine Lebensform.
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Auch heute erfahre ich meinen Bezug zur Welt im Machen von Musik.
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Social distancing bedeutet für mich erlebbar einen Widerspruch zur Nähe der Physis von Musik, zur Körperlichkeit des Schall – deshalb suche ich unablässig nach Möglichkeiten, weiterhin Publikum und mich mit diesem elementaren Erlebnis zu erreichen.

Klaus-Peter Werani, Viola KeepPlaying (c) Astrid Ackermann

 

Magdalena Hoffmann | Harfe

Wann immer du kannst, sollst du spielen.
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Wenn es still ist, kann man lauschen.
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Wenn man den Raum findet, kann man fantasieren.
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Auf Wiedersehen – Auf Wiederhören.

Magdalena Hoffmann, Harfe KeepPlaying (c) Astrid Ackermann

 

Celina Bäumer | Geige

„Und so sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen.“ (nach Brecht)
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Wer nicht mehr spielen darf, hat Zeit zu spielen.
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…und zu spielen, und zu spielen, und zu spielen.

Celina Bäumer, Geige KeepPlaying (c) Astrid Ackermann

 

Valérie Gillard | geige

Lachen tut gut.
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Bach ist mein ständiger Begleiter.
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Immer nach vorne schauen.
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Schön, wieder mit Kollegen zu proben!

Valérie Gillard, Geige KeepPlaying (c) Astrid Ackermann

 

Uta zenke | cello
Tobias Vogelmann | Oboe

Oboist bei der Gartenarbeit.
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Vorhang auf für Wohnzimmerkonzerte…
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… leider ohne Publikum!
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Innenhobelmaschine im Außeneinsatz
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Stillleben oder still leben?

Uta Zenke, Cello, Tobias Vogelmann, Oboe KeepPlaying (c) Astrid Ackermann

Fotos (c) Astrid Ackermann