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Stefan Reuter

Pauke

Welche Person/ welches Ereignis hat Sie als Musiker maßgeblich geprägt und warum?
Als ich 15 Jahre alt war, hörte ich zum ersten Mal Tschaikowskys 5. Sinfonie, live gespielt von einem schottischen Jugendorchester. Durch dieses Schlüsselerlebnis fand ich einen tiefen Zugang zur klassischen Musik.

Kuriose Orte, an denen Sie musiziert/ geübt haben?
Zu der Zeit, als ich noch Querflöte studieren wollte, übte ich in den Sommerferien manchmal am Strand – allerdings nur dort, wo ich mich ungestört fühlte.

Wenn Sie nicht Ihr Instrument spielen würden, welches würden sie dann wählen?
Querflöte

Gibt es weitere Interessen/Leidenschaften neben der Musik?
Fotografie

Welche drei Musikstücke würden Sie auf die berühmte Insel mitnehmen?
Tschaikowsky: 5. Sinfonie
Gabriel Yared: The English Patient / Main Title Theme
… und mein Akkordeon (geht doch als Musik-Stück durch, oder?)

Was war Ihre letzte musikalische Entdeckung?
Nicht die letzte, dafür aber die größte Entdeckung: Die traditionelle Notation der Paukenstimmen klassischer Musik führt oft zu Fehlinterpretationen. Resultat dieser Erkenntnis: ein Buch („Plädoyer gegen den Abschlag“).

 Was ist Ihr persönlicher Musikeralbtraum?
… zu spät zum Konzert zu kommen.

BIOGRAFIE

Stefan Reuter, geboren am 17.5.1957 in Berlin, aufgewachsen in Kassel, erhielt während seiner Schulzeit Instrumentalunterricht für Violine und Querflöte, später kamen Klavier und Schlagzeug hinzu.

Von 1978 bis 1981 studierte er Musik mit Hauptfach Schlagzeug an der Folkwangschule Essen bei Herrn Prof. Alfred Alings und an der Hochschule der Künste Berlin bei Herrn Klaus Kießner.

Von 1981 bis 1986 war er als Solo-Pauker im Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden tätig, 1984 erhielt er eine Einladung zur Mitwirkung im Orchester der Bayreuther Festspiele und seit 1986 ist er Solo-Pauker im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Seine im Laufe der Zeit gewonnenen Erkenntnisse veröffentlichte er im Jahr 2009 als Buch mit dem Titel „Pauke Timpani Spielpraxis: Plädoyer gegen den Abschlag / der Paukenwirbel und seine nachfolgende Note“.

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