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Key-Thomas Märkl

2. Violine

Welche Person/ welches Ereignis hat Sie als Musiker maßgeblich geprägt und warum?
Shmuel Ashkenasi hat mich bereits als Jugendlicher begeistert, als Primarius des Vermeer Quartetts und als Solist, besonders der legendären Aufnahme der Paganini Konzerte 1& 2. Sein Ton ist immer am Ideal der grossen Sänger ausgerichtet und unverkennbar in seiner Wärme und Nuancenreichtum. Ich hatte das Glück, bei ihm vier Jahre studieren zu dürfen. 

Welche drei Musikstücke würden Sie auf die berühmte Insel mitnehmen?
Bachs Sonaten und Partiten, Paganinis Capricen und Ysaÿes Solo Sonaten. 

Was ist Ihr persönlicher Musikeralbtraum?
Die Geige irgendwo liegen zu lassen.

 

 

BIOGRAFIE

Key-Thomas Märkl, geboren 1963, erhielt seinen ersten Geigenunterricht von seinem Vater im Alter von fünf Jahren. Als Jungstudent setzte er seine Ausbildung bei Saschko Gawriloff und Vesselin Paraschkevov fort und verbrachte anschließend sieben Jahre in den USA.

In den USA war er zuerst an der Juilliard School of Music, New York, bei Rami Shevelov und dann vier Jahre bei Shmuel Ashkenasi an der Northern Illinois University. Kammermusikunterricht erhielt er von Mitgliedern der Juilliard-, Vermeer- und Guarneri Quartette sowie von Felix Galimir und als Stipendiat des Tanglewood Festivals bei Leon Fleisher. Nach Erlangen des Masters of Music rundete er sein Studium bei Arnold Steinhardt und Yuval Yaron ab.

Seit 1990 ist er Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und hat mit verschiedenen Kammermusikensembles an zahlreichen Konzerten und Aufnahmen in Deutschland und Europa teilgenommen. Regelmäßige Streichquartett-Tourneen führten ihn nach Island und in die USA.

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