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Heinrich Braun

Kontrabass

Heinrich Braun erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht mit sieben Jahren auf der Violine. Seit seinem siebzehnten Lebensjahr spielt er Kontrabass. Bereits ein Jahr später ging er als Preisträger aus dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ hervor.

Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Professor Günter Klaus. 1980 schloss er sein Studium „mit Auszeichnung“ ab. Meisterkurse bei Franco Petracchi und Ludwig Streicher ergänzten seine Ausbildung. Sein Studium komplettierte er 1985 mit dem Meisterklassendiplom.

1979 wurde Heinrich Braun als Stipendiat in die „Studienstiftung des deutschen Volkes“ aufgenommen. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe. 1981 gewann er den Wettbewerb der bundesdeutschen Hochschulen.

Seit 1982 ist Heinrich Braun Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, seit 1983 dessen 1. Solokontrabassist.

Neben seiner Vorliebe für Barockmusik setzt sich Heinrich Braun auch für zeitgenössische Musik ein. So spielte er die Uraufführung des Kontrabasskonzertes von Thomas Bracht für den Bayerischen Rundfunk ein. Neben dem BR nahmen mehrere Rundfunkanstalten wie HR, SWF, WDR und NDR solistische Programme mit Heinrich Braun auf.

Als gefragter Kammermusiker ist er bei Festivals im In- und Ausland mit verschiedenen Ensembles zu hören. Seine Kammermusikpartner waren u.a. Eduard Brunner, Natalia Gutman, Christoph Poppen, Rainer Kussmaul und Tabea Zimmermann. Außerdem ist er Mitglied im „Mullova Ensemble“.

Neben seiner Orchester- und Kammermusiktätigkeit widmet sich Heinrich Braun zunehmend der Nachwuchsförderung. So gab er mehrfach Kurse bei der „Jeunesses Musicales Deutschland“ in Weikersheim.

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