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Heather Cottrell

2. Violine

Kuriose Orte, an denen Sie musiziert/ geübt haben?
Es ist eine Macke von mir – ich liebe es, in kleinen, ungemütlichen Räumen zu üben!  Ich habe oft in Abstellkammern, Waschküchen, Gartenhäuschen (teils mit kaputten Fenstern oder Dächern!) geübt und hatte jahrelang als Studentin ein winziges Kämmerlein als Übezimmer, was eigentlich für eine Klimaanlage vorgesehen war.

Wenn Sie nicht Ihr Instrument spielen würden, welches würden sie dann wählen?
In meiner Studienzeit habe ich ein Jahr lang Fagott gespielt, nur zum Spaß – das könnte ich mir gut vorstellen.

Was war Ihre letzte musikalische Entdeckung?
Neulich hatte ich eine Anfrage, das Klavierquintett von Gabriel Pierné zu spielen.  Mir war der Komponist komplett unbekannt! Aber das war eine echte Entdeckung – ein reizvolles, kunstvoll geschriebenes Stück, wenngleich der letzte Satz vielleicht ein bisschen bombastisch ist.

 

BIOGRAFIE

Heather Cottrell wurde 1970 in Australien geboren und begann im Alter von drei Jahren Geige zu spielen. Bereits mit 18 Jahren wurde sie Mitglied des Australian Chamber Orchestras. 1992 kam sie in die Schweiz, wo sie bei Prof. Igor Ozim und Eva Zurbrügg (Musikhochschule Bern) studierte.

Es folgten weitere Studien bei Prof. Ana Chumachenco (Musikhochschule München) und beim Alban Berg Quartett (Musikhochschule Köln). Sie hatte Konzertmeisterstellen beim Sinfonieorchester Basel und bei Het Radio Kamerorkest (Kammerorchester des Niederländischen Rundfunks) inne und war von 2005 bis 2008 Mitglied des Tonhalle-Orchesters, Zürich.

Seit September 2008 ist sie Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

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