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Hannes Läubin

Trompete

Welche Person/ welches Ereignis hat Sie als Musiker maßgeblich geprägt und warum?
Das wichtigste Ereignis in meiner Jugend war ein Konzertbesuch beim Philharmonischen Orchester Freiburg als 13jähriger mit der ersten Sinfonie von Johannes Brahms und der daraus resultierenden Erkenntnis, dass es sich beim „Musiker“ um einen Beruf handelt.

Wenn Sie nicht Ihr Instrument spielen würden, welches würden sie dann wählen?
Wäre ich nicht Trompeter geworden, hätte ich mir vorstellen können, Sänger zu werden.

Gibt es weitere Interessen/Leidenschaften neben der Musik?
Meine neue Leidenschaft ist unser erster Enkel Emil. Zu sehen, wie wieder ein junger Mensch heranwächst, ist für mich eine wunderbare Erfahrung.

 

 

 

BIOGRAFIE

Den ersten Trompetenunterricht erhielt Hannes Läubin im Alter von neun Jahren bei seinem Vater. Er gewann drei Erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowie den Zweiten Preis beim „Concertino Praga“.

Von 1971 bis 1976 war er Mitglied im Bundesjugendorchester sowie Jungstudent bei Robert Bodenröder an der Freiburger Musikhochschule. Als 18-Jähriger trat er dann eine Stelle als Dritter Trompeter im NDR Sinfonieorchester an, wo er zwei Jahre später zum Solo-Trompeter berufen wurde. Nach 16 Jahren Orchesterdienst wechselte er 1992 als Professor an die Musikhochschule Stuttgart, 1996 folgte er einem Ruf an die Münchner Musikhochschule.

Darüber hinaus spielt Hannes Läubin seit 1995 als ständige Aushilfe im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Als gefragter Solist ist Hannes Läubin zudem bei internationalen Festivals wie dem in Schleswig-Holstein, der Bach-Akademie Venezuela oder dem Oregon-Bach-Festival zu hören. Gemeinsam mit der Gächinger Kantorei unter Helmuth Rilling und dem Windsbacher Knabenchor unter Karl-Friedrich Beringer sowie mit seinen beiden Brüdern, die ebenfalls Trompete spielen, hat er zahlreiche CD-Aufnahmen vorgelegt.

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