20 Jahre Orchesterakademie

Die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks gehört weltweit zu den begehrtesten Einrichtungen ihrer Art. Nach 20 Jahren haben über 180 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 28 Nationen die zweijährige Ausbildung in der Orchesterakademie absolviert. 

Im März 2000 wurde die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks ins Leben gerufen, im Oktober 2001 konnten die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Ausbildung antreten. Schon seit 20 Jahren lebt und lernt der Orchesternachwuchs in München in einem Akademiegebäude, ausgestattet mit 18 Wohnungen, Übe- und Unterrichtsräumen.

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Von der Hochschule ins Profiorchester

Der Bayerische Rundfunk unterstützt mit der Orchesterakademie seit 20 Jahren eine wichtige Ausbildungsinstitution im Musikbetrieb, die jungen Ausnahmetalenten weltweit eine umfassende Vorbereitung auf den Beruf bietet: Sie wirken bei Proben und Konzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks mit, erhalten Instrumentalunterricht bei Orchestermitgliedern, Mentalcoaching und Körpertraining, erarbeiten Kammermusikwerke und präsentieren diese in öffentlichen Konzerten. Dabei steht die Arbeit mit jungen und motivierten Persönlichkeiten im Mittelpunkt, um das Potential für die Herausforderungen der Arbeit im Spitzenorchester zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Neue Ansätze in der Ausbildung im BRSO

Der Alltag eines Weltklasseorchesters mit der großen Bandbreite an Repertoire, konzentrierten Probenzeiten und regelmäßigen Konzerttourneen fordert neben der perfekten Beherrschung des eigenen Instruments viele weitere Kompetenzen, die ein Hochschulstudium alleine nicht vermitteln kann: die Teamfähigkeit in einem Kollektiv von mehr als 100 Menschen, das schnelle Lernen unterschiedlichster Werke, der Umgang mit Leistungsdruck und Perfektionsanspruch und das Einteilen der Ressourcen über die Vielzahl der Projekte. Während ihrer Ausbildung an der Orchesterakademie können sich die jungen Musikerinnen und Musiker auf diese Anforderungen optimal einstellen und in das professionelle Arbeiten hineinwachsen. Die Ausbildung wird an die sich stetig verändernden Berufsbedingungen angepasst: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten lernen Methoden für die mentale und körperliche Gesundheit, engagieren sich für Vermittlungsprojekte und entwickeln neue Formatideen. Absolventinnen und Absolventen der Akademie gewinnen Engagements bei renommierten Orchestern im In- und Ausland, darunter den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig oder dem London Symphony Orchestra. Vierzehn von ihnen ist der Sprung in das BRSO gelungen.


BRSO Akademie ON AIR: Radiosendungen auf BR-Klassik


ON STAGE:
30.01.2021, 15:05 – 17:00 Uhr, „Junge Interpreten“     

Bühne frei für junge Interpretinnen und Interpreten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Akademie des Symphonieorchesters spielen Werke von Taffanel, Rush und Janáček.

Aufnahme vom 18. Dezember 2020 im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks.

 

MUSIKFEATURE:
05.02.2021, 19:05 – 20:00 Uhr, „Probelauf zum Traumjob“ von Annekatrin Hentschel

06.02.2021, 14:05 – 15:00 Uhr (Wiederholung)

Annekatrin Hentschel stellt im Feature die Köpfe der ersten Stunde vor, die mit ihrem Engagement die Idee in die Realität umgesetzt haben: Eine orchestereigene Akademie – um Nachwuchs zu finden, zu fördern, hohe künstlerische Qualität fortzuführen und sich als Orchester zeitgemäß für die Zukunft aufzustellen. Sie blickt auf 20 Jahre Arbeit der Akademie und begleitet aktuelle Akademistinnen und Akademisten zur Probenwoche mit Gustavo Dudamel, ins Probespieltraining und zum Yoga. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung wirft sie einen Blick in die Zukunft. Wie sieht Nachwuchsförderung im neuen Jahrzehnt aus?


Impressionen aus 20 Jahren


ARD-Alpha Reportage über die Akademie

Das Campus Magazin auf ARD-Alpha traf Stipendiat*innen des BRSO, die jetzt schon zur Elite der Nachwuchsmusiker*innen weltweit gehören.

Sprungbrett zur Musikkarriere


Von Pult zu Pult

In unserer Video-Reihe von Pult zu Pult haben die beiden Orchestermitglieder Heinrich Braun und Philippe Boucly über die Anfänge der Akademie gesprochen.

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