Siobhan Stagg (c) Todd Rosenberg

Tugan Sokhiev & Siobhan Stagg

Saisonauftakt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – mit zwei nachgeholten Debüts, die wegen der Corona verschoben werden mussten. Nun aber betritt der russische Dirigent Tugan Sokhiev die Bühne und präsentiert zusammen mit der australischen Sopranistin Siobhan Stagg ein im weitesten Sinne impressionistisches Programm: Ravels Liederzyklus „Shéhérazade“, Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ und Mussorgskijs Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“, der erst in der meistgespielten, in allen Orchesterfarben schillernden Instrumentation von Maurice Ravel populär geworden ist.

Zu den Konzerten am 29./30. September 

Tugan Sokhiev (c) BR / Severin Vogl

Probenstreiflicht

Auch in dieser Saison wollen wir Ihnen wieder regelmäßig Einblicke in die Probenarbeit des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks geben. Diese Woche waren wir bei den Proben im Münchner Herkulessaal der Residenz unter der Leitung von Tugan Sokhiev dabei. Auf den Notenpulten: „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky.

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Zubin Mehta (c) Peter Meisel

Neu im Vorverkauf

In insgesamt fünf Konzerten können Sie Zubin Mehta zwischen dem 3. und 11. November mit dem BRSO erleben.  Bei den Konzerten am 3./4.11. in der Isarphilharmonie ist auch der junge Pianisten-Star Seong-Jin Cho mit dem 3. Klavierkonzert von Rachmaninow zu hören. Am 5.11. steht die 5. Symphonie von Mahler auf dem Programm. Am 10.11. gibt es ein Gipfeltreffen mit Daniel Barenboim und auch das diesjährige SZ-Benefizkonzert am 11.11. wird in diesem Jahr Zubin Mehta leiten. Tickets dafür sind ab sofort in Vorverkauf!

Tickets

Jacquot Marie (c) Werner Kmetitsch

Marie Jacquot & Gautier Capuçon

In ihrem spannenden Programm stellt Marie Jacquot bei ihrem BRSO-Debüt ein populäres Spätwerk einem nahezu unbekannten Frühwerk gegenüber. Zunächst spielt der französiche Cellovirtuose Gautier Capuçon das unsterbliche Cellokonzert von Edward Elgar. Als Hauptwerk dirigiert Jacquot dann die zweite der beiden Symphonien des jungen Richard Strauss. Diese monumentale Talentprobe des 20-jährigen Münchners wurde vom BRSO bislang ebenso wenig gespielt wie das 2006 entstandene Tonbild „The Turn of the Tide – Gezeitenwechsel“ des schottischen Komponisten David Horne.

Zu den Konzerten am 6./7. Oktober

Sarah Willis und Anne Schoenholtz (c) BR / Severin Vogl

Welches ist das beste Orchster?

Diese provokante Frage stellt Anne Schoenholtz diese Woche im Podcast ihrer Kollegin von den Berliner Philharmonikern, der Hornistin Sarah Willis. Das wohl bekannteste Orchester-Ranking stammt aus dem Jahr 2008 vom britischen Klassikmagazin “Gramophone”. Das Ergebnis: Concertgebouw-Orchester Amsterdam landete auf Platz eins, Platz zwei belegten die Berliner Philharmoniker, das BRSO kam auf Platz sechs. Doch macht es überhaupt Sinn, Orchester miteinander zu vergleichen?

Zur aktuellen Folge

BR-KLASSIK LP 900204

Schostakowitsch auf VINYL

BR-KLASSIK veröffentlicht auf Vinyl zwei Werke von Schostakowitsch: das beeindruckende Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester sowie die neunte Symphonie des bedeutenden russisch-sowjetischen Komponisten – live interpretiert vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter seinem langjährigen Chefdirigenten Mariss Jansons.

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Schon bald nach seiner Gründung 1949 durch Eugen Jochum entwickelte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) zu einem international hochgeschätzten Orchester. Es lag unter den besten zehn Orchestern weltweit beim Orchesterranking der britischen Fachzeitschrift Gramophone („The world’s greatest orchestras“) ebenso wie beim japanischen Musikmagazin „Mostly Classic“.

Der Klangkörper arbeitet in seinen Konzerten in München sowie auf weltweiten Tourneen regelmäßig mit renommierten Dirigenten und Solisten zusammen und kann auf zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Preise zurückblicken, unter anderem dem GRAMMY in der Kategorie „Beste Orchesterdarbietung“ und dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“.

Auch die Förderung von Nachwuchsmusikern und die Pflege der Neuen Musik zählen zu den Kernaufgaben des Orchesters. Von 2003 – 2019 leitete der Lette Mariss Jansons das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sir Simon Rattle wird ab der Saison 23/24 der neue Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Erfahren Sie mehr zur Geschichte des Orchesters

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