Konzertsäle 360°

Wie klingen unterschiedliche Konzertsäle? Warum klingen sie so verschieden? Welcher Klang passt am besten zu unserem Orchester? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Mariss Jansons und die Musiker des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks im Hinblick auf einen neuen Konzertsaal in München besonders intensiv.

Auf Konzertreisen spielt das Symphonieorchester innerhalb von wenigen Tagen in vielen Sälen mit teilweise extrem unterschiedlicher Akustik. Bei der Europatournee Anfang 2017 waren es z. B. innerhalb von 10 Tagen sieben verschiedene Konzertsäle!

Manche davon – wie der Wiener Musikverein oder die Mailänder Scala – sind den Musikern gut bekannt, der Auftritt in der Philharmonie de Paris war eine Premiere, bei der sich die Musiker erst einhören und einfühlen mussten.

An dieser Stelle geben sie ihre Eindrücke wieder, erzählen von Problemen, aber auch unvergesslichen Momenten.

Wir haben einige Akustikproben mit einem 360°-Mikrofon und Kamera begleitet und möchten Sie einladen, sich einen Eindruck vom Klang dieser renommierten Konzertsäle zu machen!

„Ein guter Saal erzieht das Orchester. Die Musiker hören sich selbst besser, sie hören, was andere Stimmen spielen – und sie fühlen es auch. Das ändert das Zusammenspiel natürlich völlig. Aber sehr gute Säle sind selten, oft haben wir mit Mittelklasse zu tun  – und wenn wir in einem Saal bei einem Gastspiel zum ersten Mal auftreten, sagen wir uns vorher: Schauen wir mal, wie es wird, es ist ein Experiment, ein Risiko.“ Mariss Jansons

Goldener Saal, Musikverein Wien

„Hier zu musizieren macht süchtig.“

 

Philharmonie de Paris

„Ein sehr ehrlicher Saal…

Teatro alla Scala, Mailand

„… mit einem goldenen Hauch.“

Concertgebouw, Amsterdam

„Ganz entspannt spielen…“