BRSO Banner 2017 (c) BRSO/Bureau Mirko Borsche

Klang und Raum

Gibt es eine optimale Akustik?

Dieser Frage widmen wir hier unsere volle Aufmerksamkeit und tauchen mit Ihnen in ein Thema ein, das vielschichtig und hochkomplex, aber auch unendlich faszinierend ist: das Geheimnis des perfekten Klangs!

Gerade für unser Orchester – und sein Publikum! – hat die Frage nach der optimalen Akustik angesichts der gemeinsamen Zukunftsaussichten an Aktualität und Brisanz gewonnen. Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Münchner Konzerthauses, das Zentrum unserer Arbeit und unserer Begegnungen sein wird, gehen in eine entscheidende Phase. Es ist daher an der Zeit sich darüber zu verständigen, welche Saal-Bedingungen ideal sind für ein Orchester mit einer – uns immer wieder bescheinigten – so charakteristischen Klangtradition wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Deshalb wollten wir dieses komplexe Thema von allen Seiten beleuchten, haben mit Akustikern, Tonmeistern und den Musikern zusammengearbeitet und gesprochen, um uns dem Geheimnis des perfekten Klangs anzunähern.

 

BRSO Wroclaw 2017 (c) BR/Peter Meisel

Mariss Jansons im Interview

„Meine Klangvorstellung ist nicht in Stein gemeißelt, natürlich ist sie das Ziel, aber ich stelle sie nicht unangreifbar über die Realität. In den Proben entwickelt sich beides: mein Wunsch und die Wirklichkeit.“

Zum Interview

Konzertsäle im Vergleich BRSO (c) BR

Konzertsäle im Vergleich

Konzertsäle haben einen eigenen, unverwechselbaren akustischen „Fingerabdruck“ aus Klangfarbe, Klarheit oder Raumeindruck. Diesen akustischen Fingerabdruck kann man mit Computer-Algorithmen simulieren. Wie die „nackten“ Musikaufnahmen aus dem reflexionsarmen Raum in verschiedene akustische Gewänder gepackt klingen, hören Sie hier.

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Mariss Jansons Dirigent des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (c) BR/Peter Meisel

Bühnenakustik im Herkulessaal

Wie klingt das Orchester an Mariss Jansons Platz? Wie klingt es, inmitten der ersten Geigen? Oder in der Holzbläsergruppe? An sechs Positionen auf der Bühne und im Saal haben wir unsere Mikrofone positioniert – und Sie haben die Möglichkeit, akustisch dort Platz zu nehmen und sich umzuhören.

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Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in Paris 2017 (c) BR/Peter Meisel

Konzertsäle 360°

Durch den direkten Vergleich konnten Mariss Jansons und die Musiker auf der Europatournee 2017 intensive Eindrücke vom Klang- und Raumgefühl verschiedener Säle gewinnen. Hier geben sie ihre Eindrücke wieder. Mittels 360° Video- und Audioaufnahmen können auch Sie eine Reise durch vier der Säle machen.

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Ton IRT (c) BR/Peter Meisel

Klang ohne Raum

Alles, was den Klang formt und ihn ausmacht, fällt hier weg – im reflexionsarmen Raum. Es gibt nur die „nackten“ Töne. Einige Musiker ließen sich auf das Experiment ein, unter diesen Extrembedingungen zu spielen und teilen ihre Erfahrungen.

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Reflektogramm (c) BRSO/Bureau Mirko Borsche

RefleKtogramm

Der Raumeindruck setzt sich aus zwei Grundkomponenten zusammen: Die frühen einzelnen Reflexionen von Decke, Seitenwänden, Rückwänden etc. und dem Nachhallbereich. Einzeln hört man die beiden Bereiche in natürlichen Umgebungen nie. Wir haben sie in einer Simulation einmal aufgetrennt und einzeln hörbar gemacht.

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BRSO Mariss Jansons (c) BR/Peter Meisel

Vom Konzertsaal ins Radio

Es gibt gute Gründe dafür, daß der BR seine Symphoniekonzerte mit zahlreichen Mikrofonen auf, vor und über der Bühne aufnimmt. Hören Sie hier, warum wir weder mit Kunstkopf-Technik arbeiten, noch das Hauptmikrofon auf den besten Publikumsplatz hängen. Mit der aufwändigen Mikrofonierung erreichen wir ein Klangbild, das für die Radiohörer zuhause ohne (Bühnen-)Sicht bestehen kann.

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BRSO Mariss Jansons (c) BR/Peter Meisel

Die Menschen hinter den Mikrofonen

Viele Menschen waren in die Produktion von „Klang und Raum“ auf dieser Website und in der Saisonbroschüre involviert.

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